Monatsarchiv für August 2010

Aug 31 2010

Profile Image of Lukas

Ötztal Radmarathon 2010

Abgelegt unter Ötztal

„Unerschrockenheit macht Helden“

Den Skikaisern – die Kitzbüheler Streif
Den Radpäpsten – das Außergewöhnliche, das große Abenteuer, die ultimative Herausforderung – „der Ötztaler“ – drei Jahrzehnte Faszination

Seit 2001 ist Sölden fixer Start- und Zielort – der Beginn eines sensationellen Aufstiegs.
Der Mann am Regiepult: Ernst Lorenzi. Gemeinsam mit dem TVB und einem Riesenheer an freiwilligen Helfern verleiht er der Veranstaltung Flügel und radelt den Ötztaler in die
Championsleague der Radmarathons, macht ihn zum Besten seiner Art. Über 20 000 internationale Rennradverrückte buhlen jährlich um die begehrten 4000 Startplätze. In wenigen Minuten sind online alle vergriffen, ein G´riss wie um ein Ticket für ein AC/DC- Konzert.


„Auf´s Rad, Kamerad“ – vor dir die Route:

Sölden – Oetz (800m) – Kühtai (2020m) – Innsbruck (576m) – Brennerpass (1377m) -
Sterzing (960m) – Jaufenpass (2090m) – St. Leonhard (700m) – Timmelsjoch (2509m) -
Sölden (1377m)

– 238km
– 5500 Höhenmeter
– 66 Kehren
– steile Rampen (18% im Kühtai, 14% am Timmelsjoch)
– 5 Labestationen

Das Startprocedere dauert rund 20 Minuten. In dieser Zeit rollt ein Radfahrer nach- und nebeneinander durch Sölden. Das Geräusch, das ein einzelner Radfahrer auf seinem leichtgewichtigen, windschlüpfrigen Rad erzeugt, ist fast nicht wahrzunehmen.
Für die munteren Helden gilt: volle Konzentration, Respekt, Vor- und Rücksicht, Durchhaltevermögen, körperliche Fitness und eiserner Wille.

Nachdem der Tross einige Streckenabschnitte bewältigt hat, taucht man in die Anonymität ein, ist Teil des lang gezogenen Feldes, hat nur noch ein Ziel vor Augen: Vor 20.30 Uhr
in Sölden anzukommen.

Auf der Strecke bilden sich die verschiedensten Typen heraus: der Beißer, der sich vom Publikum motivieren lässt, der Schnaufer, dem langsam die Luft ausgeht, der Sehnige,
der elegant dem Ziel entgegen radelt.

Drei Leistungsgruppen treffen aufeinander: eine Wenigzahl fährt um den Sieg, der Andere ist um die persönliche Bestzeit bemüht, der goße Rest kämpft ums nackte Durchkommen.
Quälen müssen sich alle, ob Sieger oder Gescheiterte, die enttäuscht in einen der Transportwagen steigen müssen.

Allen ergeht es gleich – sie fühlen sich Gott nahe, dringen in höhere geistige Sphären vor, spüren sich mit allen Sinnen und gelangen an ihre physischen und psychischen Grenzen -
der Begriff Zeit verliert an Bedeutung!

Gottseidank hielten sich die spätsommerlichen Temperaturen in Grenzen, sogar die Sonne lugte nach Regentagen wieder hervor. Dazu die Abfahrt vom Timmelsjoch nach Sölden -
die einzigartige Ötztaler Bergwelt zu einem grandiosen Finish.

Zum Ranking:
Bei den Herren räumten die Italiener mächtig ab, allen voran der Sieger Antonio Corradini (wie auch im vergangenen Jahr), konnte aber den Streckenrekordhalter aus der Schweiz
Hugo Jenni nicht einholen.

Edith van den Brande holte sich bei den Damen den Kranz. Mit 7h 49min fuhr die Belgierin die beste Zeit, die jemals von einer Frau erreicht wurde.
Bester Tiroler wurde der aus Fulpmes stammende und 10.platzierte Daniel Rubisoier.
Den fünften Platz eroberte sich Verena Krenslehner aus Vils.

Mathias Höfler aus Längenfeld wurde schnellster Ötztaler (etwa drei Stunden Rückstand auf Corradini).

Auf Rang drei in der Klasse Frauen M 2 landete Maria Fiegl aus Sölden. Der Schnellste von 26 Klassierten war der Italiener Mario Bazzanella mit nur einer Stunde
Rückstand.

Und die Geschichte geht weiter, für Lebenskünstler auf der härtesten Einbahnstraße:

„Lebt euren Traum – denn Träume entspringen wachen Gedanken“

Mehr Bilder gibt es auf unserer Facebook Fan Seite: www.facebook.com/oetztal

Ein Kommentar

Aug 23 2010

Profile Image of Lukas

Streetline’10 in der Area47

Abgelegt unter Freizeit,Ötztal,Sommer

Streetline 2010 in der Area 47

Zum 5. Mal fand heuer die Tuningmesse Streetline im Oberland statt, aber nicht wie früher auf der Ötztaler Höhe, sonder in der Area 47. Drei Tage lang waren hier spektakuläre Autos zu sehen, die man so auf den Straßen noch nie gesehen hat.
Egal ob Hobbyschrauber oder Profituner, alle waren sie da. Audi, VW, Porsche oder Pontiac, hier blieb kein Auge trocken. Oldtimer, Youngtimer und Neuwagen konnte man bestaunen und man fragte sich, wer nur so viel Zeit für solch ein Kunstwerk investiert hatte. Genau das waren es, Kunstwerke. Von einer Playstation bis hin zu Bildschirmen im Kofferraum gab es alles, was das Tunerherz begehrt. Bei manchen Autos stellte sich die Frage, ob diese auch eine Straßenzulassung hatten, aber wenn nicht auch egal, denn wenn die Autos stehen kann man sie eh besser betrachte.

Im Area Dome waren die wirklichen Schmuckstücke ausgestellt. Alte Rally-Karossen, die neuesten Sportwagen, alle wurden bestaunt und fotografiert. Natürlich traf man auch wieder alte Bekannte, wie zum Beispiel den General Lee – ein Auto, das kein Ende hat, aber dafür zwei Schnauzen.
Um die Autobauer zu belohnen gab es natürlich auch Preise zu gewinnen. Unter anderem wurde ermittelt, wer die lautesten Subwoofer hat, oder das Auto mit der besten Leistung. Während die Autos sich den Besuchern präsentierten schwangen sich waghalsige Gäste von der Brücke die über die Area 47 hinweg läuft.

Am Abend fing die Party dann erst richtig an. Im Riverhouse in der Area 47 legten mehrere DJs die beliebtesten Songs auf und ab Mitternacht konnte man zwei Go-Go Tänzerinnen bei der Arbeit zu-sehen. Auch wenn die Autos hier ein bisschen in Vergessenheit gerieten, hörte man von draußen immer wieder Motoren aufheulen.

Die Streetline’10 war ein Riesenerfolg. Von weit her kamen die Aussteller um ihre Autos zu präsentieren und vorzuführen. Da bleibt nur zu hoffen, dass diese Veranstaltung noch lange Zeit bestehen bleibt.

Weitere Bilder von der Streetline’10 finden Sie unter www.scenebilder.at

Keine Kommentare

Aug 19 2010

Profile Image of Lukas

Der Stuibenfall – das Element Wasser als Gigant

Abgelegt unter Freizeit,Ötztal,Sommer,Tourismus

Der Stuibenfall – das Element Wasser als Gigant

Wasser – prickelnd, erfrischend, belebend, beruhigend: eine Wohltat für Leib und Seele
Wasser – tosend, reißend: eine tödliche Gefahr
Wasser – in einem imposanten Schauspiel zu Tal stürzend: Respekt vor der Natur

Trotz Hochwasseralarm und bereits leicht herbstlichen Temperaturen strömten zahlreiche Besucher ins mittlere Ötztal nach Umhausen zum allseits bekannten gewaltigen „Wasserstauber“ (Name!) und seinem ihm zu Füßen liegenden Kompaktangebot an Activities.

Den offiziellen Auftakt zum „Stuibenfallfest“ am vergangenen Sonntag bildetete ein Frühschoppenkonzert der Musikkapelle Umhausen am Bischofsplatz.
Anschließend gab es zu Live Musik kulinarische Köstlichkeiten und regionale Schmankerln
heimischer Wirte in fünf verschiedenen Raststätten.
Etwa 200 Ziachkiachlan waren im Nu verspeist! Ein Tabalugaprgramm für unsere Kids durfte natürlich nicht fehlen.
Abgerundet wurde dieses Fest mit einer Diashow über das Ötztal im „Ötzi-Dorf“ bei beleuchtetem
Wasserfall – ja, der hat es in sich, der höchste Tirols:

Über insgesamt 159 Meter und zwei Steilstufen stürzt der „Horlachbach“ ins Tal, meterhoch
ragen die Wasserfahnen in den Himmel.
Auf einem urigen und leicht begehbaren Steig geht es rechts neben den Fällen über Wurzeln und Steintreppen nach oben. Davon zweigen fünf spektakulär angelegte Aussichtsplattformen ab, auf denen man hautnah die geballte Kraft des tosenden Wassers spürt.

„Stell dich vorne hin, breite deine Arme aus, schließe die Augen und es überkommt dich ein Feeling wie Leo und Kate in Titanic!“ (Aber Gottseidank kein Eisberg in Sicht)
Weiterlesen »

Keine Kommentare

Aug 13 2010

Profile Image of Lukas

Google Adwords – Tips vom Profi

Google Adwords

 

Unser Portal www.oetztal.at zieht zwar schon allein durch die prominente Domain viele User an, aber auch unsere Zugriffszahlen unterliegen den für den Tourismus symptomatischen saisonalen Schwankungen. Um diese auszugleichen setzen wir immer wieder auf Google Adwords Kampagnen.

 

Alexander Sperber ist Google Trainer und Profi in Sachen Adwords Kampagnen und hat seine Expertise bereits bei einem intensiven Kundenworkshop zum Thema Google Adwords unter Beweis gestellt.

Wir haben Herrn Sperber ein paar Fragen zum Thema Hotel- und Tourismus-Marketing mit Google AdWords gestellt…

Wie wichtig ist das Internet heut zu tage für Tourismusanbieter? Welche Rolle spielt Google in diesem Zusammenhang?

Internet ist mit Sicherheit der Vertriebskanal No.1 im Tourismus und ist inzwischen die wichtigsten Informationsquellen für die Reisevorbereitung. Damit wird die Werbung mit Google AdWords für Hotels und Gastgewerbe immer wichtiger und wird ein unverzichtbarer Teil des Hotel- und Tourismus-Marketings.

Welche Grundregeln gibt es bei der Erstellung von Adwords Kampagnen? Was sollte man in jedem Fall beachten?

Strukturieren Sie Ihre AdWords Kampagnen nach Themen

In jedem Fall sollten Sie separate Kampagnen für alle Themenbereiche, die Sie anbieten, erstellen. Also z.B.  Saisonzeiten (Sommer, Winter), Urlaubsthemen (Skifahren, Wandern, Wellness, etc.), Zielgruppen (z.B. Familien) und Zielmärkte (z.B. Deutschland, Schweiz, Italien). Wählen Sie eine Struktur, die möglichst gut zu Ihrem Angebot und Ihren Zielen passt. Eine derartige Kontostruktur erleichtert Ihnen die Analyse Ihrer AdWords Werbeaktivitäten und das Vornehmen von Änderungen. So wird es Ihnen deutlich leichter fallen, mit Google Adwords Ihre Werbeziele zu erreichen.

Kann man Kampagnen geographisch oder nach Sprachen einschränken?

Besonders mächtig werden Google Adwords dadurch dass Zielsprachen und –regionen für Kampagnen einzeln bestimmt werden können.

Sie können für jede Kampagne individuell festlegen, ob Ihre Anzeigen auf bestimmte Orte und Sprachen ausgerichtet werden sollen. Wählen Sie nur Sprachen und Regionen, die für Ihr Angebot auch relevant sind. Besonders interessant für Hotels und Destinationen: Mit Google Adwords können Hotels schnell und kostengünstig ausländische Zielgruppen ansprechen.

Was ist neben Sprachen und Ländern noch zu beachten, wie kann man sicher stellen dass eine Anzeige möglichst gut zur Suchanfrage des Users in Google passt?

Das kann man sicherstellen indem man sehr spezifische Anzeigengruppen erstellt – Jede Anzeigengruppe innerhalb einer Kampagne sollte sich auf ein einzelnes Thema oder Angebot konzentrieren, damit Ihre Anzeigen für die Nutzer sehr relevant sind. Erstellen Sie eine Liste mit Keywords und teilen Sie diese auf verschiedene zielgerichtete Anzeigengruppen auf. Erstellen Sie dann AdWords Anzeigen, die sich konkret auf diese Liste beziehen. Identische Keywords in verschiedenen Anzeigengruppen oder Kampagnen sind dabei nicht erforderlich. Nur das Keyword mit der besseren Leistung löst eine Anzeigenschaltung aus.

Welche Keywords sind die richtigen?

Je genauer Ihre Keywords Ihren Zielen entsprechen, desto besser erreichen Sie potenzielle Kunden. Wählen Sie Ihre Keywords deshalb mit Bedacht aus.
Verwenden Sie stets sehr spezifische Keywords, die sich direkt auf das jeweilige Thema Ihrer Anzeigengruppe und Zielseite beziehen. Das Keyword-Tool kann Sie bei der Erstellung von Keywords-Listen unterstützen.

Sollen meine Kampagnen immer auf die Startseite meiner Homepage verlinken?

Überlegen Sie genau welche Seite Ihrer Webseite dem User die besten Antworten auf seine Suchanfrage geben kann. Mithilfe der Ziel-URLs sollten Sie sicherstellen, dass der potentielle Kunde oder Gast auf eine Seite gelangt, die dem auslösenden Keyword am besten entspricht. So findet der Nutzer schneller was er sucht und die Wahrscheinlichkeit, daß er wirklich zu einem Kunden oder Gast wird, steigt deutlich an. Oft kann es sogar sinnvoll sein eigens für eine Kampagne so genannte Landing Pages zu erstellen.

 

Weiterlesen »

Keine Kommentare

Aug 11 2010

Profile Image of Lukas

5. Countryfest in Sautens

Abgelegt unter Freizeit,Ötztal,Sommer,Tourismus

Das Ötztal schwelgt in der Vergangenheit

Authentisches Western-Feeling beim
5. Ötztaler Countryfest in Sautens
veranstaltet von der Musikkapelle

Der Wilde Westen, gleich hinter dem Mississippi, war eigentlich gar nicht so wild, wenn Rothäute und Trapper nicht gerade das Kriegsbeil ausgruben, sondern die Friedenspfeife rauchten wie am vergangen Wochenende in der Erlebnisanlage Kalkofen.

In originalgetreuen Saloons wurde gepokert, an Indianerzelten Hörner von Beutetieren aufgehängt, an Lagerfeuern Kessel aufgestellt und hinten im Wald Bögen gespannt.

Fans in Lederjacken, Cowboyhüten, Stiefeln und Colts verkörperten die Lust nach Abenteuer und Freiheit am Ende des 19. Jahrhunderts.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen Bullriding, Livemusik und Linedance. Dies ist eine Form des Einzeltanzes, in der man sich in einer Reihe/Linie, egal ob Männlein oder Weiblein, aufstellt und sich in einer bestimmten Schrittfolge bewegt.
Dazu spielt lässige Countrymusik. In gelöster lockerer Atmosphäre fühlte man sich hineinversetzt in „Westlich von Santa Fe“ oder „Bonanza“ und träumte von den legendären Helden wie Wyatt Earp oder Doc Holiday, Winnetou und Old Shatterhand.

Eine Woche Urlaub für zwei Personen auf der Apache Ranch in Arizona, USA (ohne Flug) konnte man gewinnen, wenn das eigene Eintrittsticket bei einer Verlosung gezogen wurde.

Diese Gewinnchance galt auch für das Bullriding-Turnier. Regel: 15 sekundenlanges Halten mit nur einer Hand bei einer Bewegung der Stufe 5 von 4¬sehr anspruchsvoll.

„Wer einmal die Luft geatmet, die Weite erlebt und den Geist der Geschichte gespürt, den lässt dieses Land niemals mehr los.“ (ein Apachenhäuptling)

Im Auftrag von oetztal.at : Karin Klotz

Keine Kommentare

Aug 10 2010

Profile Image of Lukas

20. Internationales Musikantentreffen in Huben

Abgelegt unter Freizeit,Ötztal,Sommer

20. Internationales Musikantentreffen in Huben

Bekannte nationale und internationale Musikgruppen und Gaukler zeigten auch heuer wieder interessante Darbietungen und Formationen. In Form einer Kulturreise in die verschiedensten Länder der Welt wird ein Teil der Musik und Kulinarik eingefangen. Organisiert wurde das Spektakel von „Drauf los“ (Freistaat Burgstein) in Zusammenarbeitmit dem Ötztaler Tourismusverband und den Wirtschaftstreibenden von Huben.

Die Gruppen:
Magdalena, deeLinde und Marie-Theres von „Netnakisum“ sind der Inbegriff vonSenkrechtstartern in Österreich. Mit Chello, Violine und Viola trumpfte dieses charmante Trio nicht nur durch ihr Repertoire auf, sondern auch durch ihre Performance.

Die kolumbianische Formation Los Gaiteros „La Tributa“ ließ einen mit indianischen Flöten, Trommeln und Akkordeon die Lebenslust Südamerikas erfassen.

Oliver Podesser, ein multiinstrumentales Genie und Ohrenschmaus für alle Musikbegeisterten ist bekannt für seine vielfältigen Produktionen aus allen Stilrichtungen.

Die erfahrene Dreierformation „Slow Motion“ mit Rhythmusgitarre, Sologitarre und Bassgitarre lieferte ein Programm von Rock, Country, Blues bis Austropop.

Weibera, Jan Kapusta und Claudia Gstrein ziehen seit 2004 durch die Lande und beeindruckten mit Hits aus den 60er und 70er Jahren.

Peter Puttinger von „Birgits Garden“ lehrte mit einer vierköpfigen Gruppe Klänge des englischen Volkes.

Merengue, Cha-Cha-Cha, Salsa und viele weitere Musikstile beherrscht die Gruppe aus Südamerika, die „Q-ates“. Bereits seit 15 Jahren verwöhnen sie uns mit ihrer rhythmischen, stimmungsvollen Musik. Internationale TV-Shows gehören mittlerweile zu ihrem Alltag.

Das Wort „Sedaa“ stammt aus dem Persischen und bedeutet „Stimme“. In ihrer angewandten Form verbindet sie traditionelle Musik der Mongolen mit der orientalischen Musik.

Das „Spielvolk“ ist eine Symbiose aus Kunst, Musik und Unterhaltung – von mehreren Personen dargestellt.

Kein Fest ohne Seifenblasen ist Ursula Walchs Motto – und das nicht nur kleine, sondern riesige.


Makeupkünstlerinnen und Luftballonzauberer begeisterten unsere Kleinsten.

Im Auftrag von oetztal.at : Karin Klotz

Keine Kommentare

Aug 09 2010

Profile Image of Lukas

Ötztal Classics 2010

Abgelegt unter Freizeit,Ötztal,Sommer

12. Ötztal Classic

Oldtimer – ein Hauch von Nostalgie und beseelter Mannigfaltigkeit
aus der guten alten Zeit

Es goss aus Kübeln, schneite am Gletscher und die vielgepriesene Kulisse der Ötztaler Bergwelt war in Nebel gehüllt.

Trotzdem holten 69 von 70 Pilotinnen und Piloten aus sechs Nationen ihre gestylten Schlitten zur Präsentation aus den Boxen und stellten sich einem Rennen in vier Etappen.

Auftakt war die Gletscherprüfung (2800m): Ob roter Hai, edler Tiger, silberner Puma, oranges Glubschauge oder blauer Hupfer – alle bewältigten die rund 15 km bei 13 Prozent Steigung.

Etappe zwei war die Fahrt von Sölden nach Ötz.
Hier konnten die funkelnden Karossen erst einmal auf dem Postplatz verschnaufen, die interessierten Besucher Tuchfühlung nehmen und die gepflegten Silhouetten streicheln. Sepp Fiegl kommentierte in seiner unverkennbaren charmanten Art. Unter abgelegten Sturmhauben kam jetzt so manches prominente Gesicht zum Vorschein (Günther Mader, Dr. Carlo Hasenöhrl, Thomas Rohregger, Günther Schwarzbauer, Jutta Kleinschmidt, Dr. Gerald Schön).

Auf gesperrter Strecke und einem 1,2 km langen Rundkurs durch das malerische Ötzer Dorfzentrum wurde Etappe drei ausgetragen – ein Highlight für sich. Als Rahmenprogramm fungierte eine Go- Kart-Gruppe (in 3,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h mit 49 PS) und bei Höllenlärm und Schwällen von Abgasen geriet so mancher auf regennasser Fahrbahn ins Schleudern.

Am Samstag stand dann das gesamte Ötztal mit seinen idyllischen Seitentälern (Vent, Gries im Sulztal, Niederthai, Kühtai, Timmelsjoch) auf dem Programm.
Diese Schlussetappe beinhaltete 17 Wertungsprüfungen mit insgesamt 210 km. Das abschließende Dinner mit Siegerehrung im Hotel Central war natürlich der Höhepunkt der Veranstaltung.

Die Ötztal Classic ist zum Navigieren ziemlich einfach, zum Pilotieren jedoch sehr anspruchsvoll. Da dieses Oldtimer-Rennen zur österreichischen Staatsmeisterschaft zählt, waren echte Könner am Werk, die bei selbst gewählten Durchschnittsgeschwindigkeiten – auch über lange Strecken – auf die Hundertstel Sekunde genau ins Ziel rollten.

Die 50 Mitglieder des Oldtimer-Clubs Ötztal mit Präsident Michael Falkner betreuen mehr als 120 Prachtexemplare, organisieren Ausfahrten, besuchen diverse Veranstaltungen und Messen, bei welchen immer wieder das eine oder andere Schmuckstück erworben wird (bis ca. Euro 100 000.-)

Facít: Stahlrösser – von ihrer verachteten Zeit in Heuschuppen zu Starmagnaten!

„Oldies are Goldies“

Im Auftrag von oetztal.at : Karin Klotz

Keine Kommentare

Aug 02 2010

Profile Image of Lukas

Ein Längenfelder mit Herz

Abgelegt unter Freizeit,Ötztal


Ein Längenfelder mit Herz

Alex Hausegger auf Besuch in Afrika. Er wollte wissen, ob ihre Spenden auch gänzlich  den Kinder in Uganda zu gute kommen. Dort angekommen sah er, dass wirklich jeder Euro den Weg zu den armen Kindern in Uganda findet. Hausegger war überrascht, mit welcher Herzlichkeit ihn die Kinder empfingen. Für ihn war klar, dass er dort nächstes Jahr wieder hin muss.

„Vision für Afrika“ ist eine internationale Organisation, die sich dafür einsetzt, afrikanischen Kindern eine Ausbildung zu ermöglichen und ihnen somit auch Hoffnung für die Zukunft gibt. Durch diese Unterstützungen wurde dieser Traum schon für tausende Kinder Wirklichkeit. 2001 gründete die Tirolerin Maria Prean diesen Verein und ist seit diesem Zeitpunkt in der ganzen Welt unterwegs.

Im Jahr 2009 machte der „Vision Choir“ (Kinderchor von Vision von Afrika) halt in Imst. Dies war das erste Mal, dass Alex Hausegger Kontakt mit den afrikanischen Kindern aufbaute. Von Beginn an war er fasziniert vom Engagement der Kinder. So lud er die ganze Mannschaft in den Aqua Dome in Längenfeld ein, wo sie dann von der  Geschäftsleitung sogleich auch das Abendessen spendiert bekamen. Als kleines Dankeschön gaben die Kinder in der Aula des Aqua Domes noch eine kleine Kostprobe ihres Chores . Alex Hausegger war so angetan von den kleinen Rabauken, dass er sie nicht einfach so gehen lassen konnte und so übernahm er eine Patenschaft für den 
13 – Jährigen Bosco.

Von da an unterstützte Alex Hausegger den kleinen Buben mit einem kleinen monatlichen Geldbetrag. Schon mit einer Unterstützung von 20 € pro Monat kann man Pate werden. Für uns mag dies nicht viel Geld sein, aber schon diese Summe sichert den Kindern in Afrika das Überleben und bietet ihnen die Chance auf eine Ausbildung und somit auf eine bessere Zukunft.

Alex und Annelies Hausegger wollten unbedingt wissen, ob das Geld, das sie monatlich zur Verfügung stellen auch in Afrika ankommt und so beschlossen sie kurzerhand nach Afrika zu fliegen und die Kinder dort zu besuchen. Aber Alex Hausegger flog nicht allein, er nahm noch zahlreiche Geschenke mit, die von unzähligen Spendern aus ganz Längenfeld kamen. Von Schwimmflügeln über Kleidung und Süßigkeiten musste alles mit. Aber da er leider nur eine bestimmte Menge an Gepäck haben durfte, musste er vorerst einige Spenden ablehnen. Unten angekommen traute Hausegger seinen Augen nicht. Die Kinder empfingen ihn als wäre er der Papst höchstpersönlich. Die Bevölkerung mag zwar nicht viel Geld haben, aber die Herzlichkeit und Freundlichkeit, die ihm entgegen gebracht wurde war unvorstellbar groß. Er verteilte die Geschenke die er mitgebracht hatte und dann sah er das Strahlen in den Augen der Kinder. Dieser Moment wird für ihn sicherlich unvergesslich bleiben. Aber leider konnte er sein Patenkind Bosco nicht besuchen, da es rund acht Stunden vom Missionswerk entfernt lebt. Für Alex Hausegger ist aber klar, dass das nicht der letzte Besuch in Afrika gewesen ist.

Keine Kommentare

Abonnieren


| Mehr
RSS Feed Abonnieren

E-Mail Adresse eingeben:

Freunde