Sep
27
2011

Lukas K.
Und abermals dürfen wir von sensationellen Erfolgen Ötztaler Sportler berichten. Diesmal aus zwei verschiedenen Sportarten: zum Einen vom Bouldern im Klettersport und zum Anderen vom 24-H-Mountainbiken aus dem Radsport. Aber alles der Reihe nach.
Ennemoser krönt sich zum österreichischen Meister!
Lukas Ennemoser holte in Zwettl / NÖ schon ein bisschen überraschend den österreichischen Staatsmeistertitel im Bouldern. In einem extrem spannenden Finale setzten sich Lukas und der Lokalmatador und amtierende Weltcupgesamtsieger Kilian Fischhuber von der übrigen Konkurrenz klar ab und lieferten einen wahren Schlagabtausch bis zum letzten und entscheidenden Boulder. Mit nur einem Versuch weniger setzte sich der 22-Jährige Ötztaler in einem Herzschlagfinale knapp durch und konnte sich so über den ersten Staatsmeistertitel in seiner noch jungen Karriere freuen.
Nach einigen Topleistungen im Weltcup (3. Platz in Wien) überstahlt dieser Erfolg nun jedoch die übrigen Leistungen dieses Kletterjahres und ist somit der krönende Abschluss einer sehr erfolgreichen Saison. Nun geht es aber in den verdienten Kletter-Wettkampf-Urlaub. Es ist dennoch anzunehmen, dass Ennemoser weiterhin sehr oft beim Klettern – wenn auch am Fels – zu sehen sein wird, um sich in diesem Gebiet neuen Herausforderungen zu stellen.
2. Platz beim 24-H-Klassiker in Rom für Patric Grüner!
Platz 2 ist es geworden! Das Rennen, welches bei großer Hitze stattfand, war aber ein richtig hartes Stück Arbeit für Patric. Vor allem die Nacht machte ihn zu schaffen. Gegen 3 Uhr Früh wurde er von Knie- und Kopfschmerzen geplagt und stand kurz vor der Aufgabe. „Ohne meinen treuen Betreuern (Freundin Carina, Papa Stefan) wäre hier wohl Schluss gewesen für mich. Sie pushten mich jedoch und sprachen mir Mut zu!“ wusste Patric bei wem er sich am Meisten zu bedanken hatte.
So konnte er in den frühen Morgenstunden noch sensationell vom 6. auf den überragenden 2. Platz vorfahren und sich somit einen Podestplatz sichern. Auch für den Ötztaler Extremsportler ein krönender Abschluss einer überaus erfolgreichen Saison.
Das oetztal.at-Team freut sich immer wieder über solche Wahnsinnsleistungen berichten zu dürfen. Wir wünschen den beiden weiterhin viel Erfolg.
Sep
22
2011

Lukas K.
Die Tirol Regio Card setzt den stetigen Aufwärtstrend der letzten Jahre weiter fort. Dies bestätigt der prominente Neuzugang für den kommenden Winter. Die Skimetropole im hinteren Ötztal, Sölden, ist nun auch Teil der Tirol Regio Card und ein weiterer Schritt in die richtige Richtung des Kartenverbundes (umschließt insgesamt 32 Skigebiete in Tirol).
Vor allem Roland Reichmayr, Sprecher der Tirol Regio Card, freut sich über den prominentesten Zuwachs der letzten Jahre. „Wir sind froh, dass mit Sölden eine weitere Lücke im Tiroler Oberland geschlossen werden kann. Sölden habe bisher noch bei keinem Kartenverbund mitgemacht, fährt Reichmayr nicht ganz ohne Stolz fort.“
Weit über den Winter hinaus (1. Oktober 2011 bis 30. September 2012) können nun sage und schreibe 148 Pistenkilometer inklusive den beiden Gletscherskigebieten genutzt werden. Der Vorteil liegt auf der Hand: Alle Skibegeisterten können ab sofort nun ein weiteres attraktives aber vor allem schneesicheres Skigebiet nützen.
Auch im Ötztal wird die Kooperation sehr begrüßt. „Es biete unzähligen Tirolern die Möglichkeit ein Top-Skigebiet in Europa besser kennen zu lernen“, so Geschäftsführer Walter Siegele. Die Tirol Regio Card kann in Sölden ab 01. Oktober 2011 an 3 Tagen im gesamten Winter genützt werden.
Das Ötztal freut sich schon jetzt, ab kommenden Winter noch mehr Tiroler Skibegeisterte in Sölden begrüßen zu dürfen.
Sep
15
2011

Lukas K.
Vom 13. bis 25. September findet die alljährliche IAA (Internationale Automobil Ausstellung) in Frankfurt statt. Die Messe, wo sich die Top-Hersteller in Sachen Automobilindustrie der ganzen Welt treffen und ihre neuen Produkte vorstellen. Unter ihnen war auch heuer wieder die Ötztaler Firma MS-Design mit ihrer Partnerfirma EH Line.
Dass die Firma EH-Line für großes Aufsehen sorgte, hatte einen guten Grund:
Unter der Leitung von Manuel Santer präsentierte EH-Line zur Überraschung aller das günstigste Elektroauto der Welt. Nicht einmal Geschäftsführer Manuel Santer hatte mit dieser Botschaft gerechnet. Sowohl internationale Medien als auch Berühmtheiten wie FIA Chef Jean Todt oder Porsche Vorstandsmitglieder bestaunten das Schmuckstück von EH Line.
Der Gründer der Firma, Manfred Santer, ließ es sich natürlich nicht nehmen, gleich neben dem Porschechef im EC 01 Life platz zu nehmen. Ganz nebenbei war Jean Todt so begeistert von der aufstrebenden Firma, dass er sich gleich zwei neue E-Bikes kaufte.
Das oetztal.at-Team gratuliert der Firma recht herzlich zu dem riesigen Erfolg, der sicher große Medienpräsenz mit sich bringen wird.
Mehr Bilder auf www.scenebilder.at
Sep
14
2011

Lukas K.
Vor 20 Jahren, am 19. September 1991 fand das deutsche Ehepaar Erika und Helmut Simon in der Nähe Similaunhütte bei Vent eine Gletschermumie. Damals konnte man noch nicht erahnen, dass dieser Fund 20 Jahre später noch in aller Munde sein wird. In der Folgezeit sollte sich herausstellen, dass der Mann aus dem Eis aus der Kupfersteinzeit stammt.
Anlässlich des 20-Jahre-Jubiläums beginnt am Mittwoch dieser Woche ein Reigen an Veranstaltungen in den verschiedenen Museums im Ötztal und auch an der Fundstelle selbst. Den Anfang macht das Ötzi Dorf mit einer Abendführung durch das Ötzi-Dorf mit einer Sonderausstellung zum Ötzi-Fund. Am Samstag folgt ein Diskussionsabend mit der Ötzi-Finderin Erika Simon, dem Hüttenwirt Luis Pirpamer und Archäologe Walter Leitner. Am Sonntag wird ein talweiter Museumstag (Ötztaler Heimat- und Freilichtmuseum, Ötzi-Dorf und Turmmuseum,…) veranstaltet. Der Abschluss der Feierlichkeiten findet an der Fundstelle am 3.200 Meter hohen Tisenjoch in den Ötztale Alpen statt.
Randnotiz zum Thema:
Der Fund brachte aber nicht nur positive Aspekte mit sich. Vor allem der Rechtsstreit rund um den Finderlohn oder auch um die Fundstelle (Grenze Österreich/Italien) trugen zu Unstimmigkeiten verschiedenster Parteien bei. Letztlich wurde der Ötzi an Südtirol abgeben und liegt heute im Museum in Bozen.
Sep
05
2011

Jessica
170 Starter hatten sich am letzten Samstag angemeldet, um vor dem leibhaftigen Seawurm beim Schwimmen, Laufen und Radfahren zu flüchten.
Vielen ist das auch gelungen, aber einige wurden zum wiederholten Mal Opfer des See-Ungetiers.
Anders als bei den meisten anderen Sportveranstaltungen ist es beim Seawurm- Triathlon nicht das Wichtigste, Erster, Zweiter oder Dritter zu werden, sondern es geht eigentlich einzig und allein darum, nicht Letzter zu werden und somit Beute des gefürchteten Seawurms – einem Ungeheuer wie Nessie aus dem berühmten Loch Ness.
Anders als in Schottland wurde der Seawurm inzwischen mehrmals real gesichtet und verfolgte die Letztplatzierten über die gesamte Strecke.
Angesichts dieser Tatsache wollte es keiner der hoch motivierten Sportler riskieren, als Letzter seiner Klasse zur Beute des Untiers zu werden.
Diesen Drei-Disziplinen-Wettkampf konnte man als Einzelkämpfer oder in Teams absolvieren. Für die Kinder und Jugendlichen wurde ein eigener Bewerb mit reduzierten Distanzen durchgeführt. Gut angenommen wurde die, seit letztem Jahr eingeführte Hobby-Klasse, bei der die Distanzen auch für so genannte Nichtsportler schaffbar waren. Trotz der überaus professionellen Organisation stand bei diesem Triathlon der Spaß der Teilnehmer absolut im Vordergrund, sodass sich auch die Letzten der einzelnen Wertungsklassen mit einem Augenzwinkern über den Titel „Seawurm 2011“ freuen konnten.
weitere Infos finden sie hier…