Monatsarchiv für Oktober 2011

Okt 24 2011

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Das Weltcupwochenende in Sölden

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Dass die amerikanischen Skistars auf Sölden total abfahren wurde jüngst mit der neuen Werbekooperation kräftig untermauert. Dass dies dem ÖSV Präsidenten nicht gar so schmeckt ist auch an die Öffentlichkeit gekommen. Aber dass die US-Stars gleich an beiden Tagen das oberste Podest für sich reservierten, versalzte Peter Schröcksnadel so richtig die Suppe. Klar konnte man mit den beiden Podestplätzen von Philipp Schörghofer und Elisabeth Görgl und dem gelungenen Comeback von Benjamin Raich zufrieden sein. Aber die größte Aufmerksamkeit blieb dann doch den beiden Superstars aus Übersee. So gab es in einer Hinsicht doch einen Heimsieg; schließlich gewannen sie ja in ihrer „offiziellen Homebase“.


Zum Renngeschehen:
Am Samstag sicherte sich bei Traumwetter die Amerikanerin Lindsay Vonn den Sieg vor der deutschen RTL-Weltcupsiegerin des Vorjahres Viktoria Rebensburg. Dahinter folgte, wie angesprochen, die beste Österreicherin Elisabeth Görgl. Die weiteren österreichischen Skiasse folgten auf den Plätzen 6 (Anna Fenninger) und 7 (Kathrin Zettel). So konnte Damencheftrainer Herbert Mandl durchwegs zufrieden sein und mit viel Zuversicht in die anstehenden Saisonaufgaben blicken.

Ähnlich erging es den Herren am Tag darauf. Wieder bei Kaiserwetter präsentierte sich der Weltcuphang in Topzustand und ließ ein Rennen auf höchstem Niveau folgen. In einem an Spannung kaum zu überbietenden Finaldurchgang setzte sich der favorisierte US-Amerikaner Ted Ligety vor dem französischen Supertalent Alexis Pinturault durch. Für Österreich holte Philipp Schörghofer die Kastanien aus dem Feuer. Er konnte seinen 3. Platz vom ersten Durchgang verteidigen und verwies Carlo Janka und Ivica Kostelic auf die Plätze.

Dank des Wettergottes konnte das Ötztal sich so präsentieren, wie es im Bilderbuche steht. Ein Wochenende vollgepackt mit Sport, Lifestyle und Entertainment! Genau all jene Attribute, wofür Sölden steht! So kann dem Winter nichts mehr im Wege stehen.

Sölden. Hotspot der Alpen.

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Okt 13 2011

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Nur Gast auf Erden – Risiken des Winters

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Der erste Schnee im Ötztal ist gefallen, Skibegeisterte ziehen die ersten Schwünge in den Neuschnee am Gletscher, und das Motto im Ötztal bis zum Weltcup hin lautet: „All eyes on Sölden!“

Ein aktueller Fall aus dem Salzburger Pongau veranlasst uns, über Gefahren und Verantwortung im Gebirge zu informieren.
Zum Fall im Pongau: Ein Mann nahm in Begleitung seiner Ehefrau mit den Tourenski – trotz Unmengen von Neuschnee, folglich Lawinenstufe 3 – den steilen Hang der Sichelwand in Angriff. Der 63-jährige Mann trat eine Lawine los, welche die Frau begrub. Diese konnte nur noch tot geborgen werden. (die Lawinengeräte der beiden waren ausgeschaltet). Nun wurde der Salzburger auf fahrlässige Tötung und zu einer Freiheitsstrafe von drei Monaten bedingt verurteilt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.


Dies sollte aktuell Anlass genug sein, über die Gefahren und Risiken vor jedem Ausflug ins Gebirge ausgiebig nachzudenken. Die Berge sind in ganz Österreich verschieden, die Risiken jedoch überall dieselben. Ein noch so schöner Tag, sensationelle Schneeverhältnisse, wunderbare Bedingungen; nichts ist es Wert, das wertvollste im Leben – einfach da zu sein – auf das Spiel zu setzen. Man sollte alle Risiken soweit wie möglich minimieren, und schon gar nicht das Glück herausfordern.

So sind alle Gäste und Einheimischen dazu angehalten, wieder zu begreifen, dass trotz der immer stärker werdenden Macht des Menschen, die Natur dieser nach wie vor übergeordnet ist. Vielleicht sollte das Sprichwort „der Mensch ist nur Gast auf Erden“, sich wieder stärker in den Kopf des Menschen eingeprägen.

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Okt 03 2011

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Adidas Sickline kürte Weltmeister in Oetz

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Von Freitag bis Sonntag ging das Mega-Event “Adidas Sickline” bei Traumwetter im Ötztal über die Bühne. Dabei traf sich die Elite des Kajaksports, um den Weltmeister in der Extremsportart zu küren.

Über 140 der weltbesten Wildwasser-, Slalom und Freestylepaddler aus 26 Nationen hatten sich in Oetz versammelt um auf dem legendären Wellerbrückenabschnitt der Ötztaler Ache – eine der schwierigsten Wildwasserstrecken der Welt – die schnellste Linie zu finden. Mit von der Partie waren unter anderem Konsorten wie etwa Titelverteidiger Sam Sutton aus Neuseeland oder der italienische Vizeweltmeister Michele Ramazza. Aus ursprünglich 140 Startern wurde das Teilnehmerfeld im K.O. Modus bis zum Finale hin auf die besten 15 Kajaken reduziert.

Im Vergleich zum letzten Jahr war der Wasserstand etwas höher, was die Wildwasserrennstrecke noch schneller und spektakulärer machte. Bereits im Viertelfinale wurde der Streckenrekord auf der Wellerbrücke das erste Mal geknackt. Dieser Rekord war jedoch nicht von Dauer. Der “Kiwi” Sam Sutton wurde seiner Favoritenrolle mehr als gerecht und fand die schnellste und idealste “Sickline”. Mit neuem Streckenrekord gewann er vor seinem Landsmann das wohl wichtigste Rennen im gesamten Weltcupzirkus. Somit war ihm der Platz an der Sonne im Whirlpool an der Seite von Miss Tirol Christina Keil gesichert.

Das Adidas Sickline war sowohl für die Kajaken aber auch für das Ötztal ein Höhepunkt der Sommersaison und dank des Kaiserwetters auch eine tolle Werbung für die Region.

Wir gratulieren dem gesamten Organisationsteam für den reibungslosen und perfekten Ablauf des Top-Events und hoffen natürlich auf eine Wiederholung im nächsten Jahr!

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