170 Starter hatten sich am letzten Samstag angemeldet, um vor dem leibhaftigen Seawurm beim Schwimmen, Laufen und Radfahren zu flüchten.
Vielen ist das auch gelungen, aber einige wurden zum wiederholten Mal Opfer des See-Ungetiers.
Anders als bei den meisten anderen Sportveranstaltungen ist es beim Seawurm- Triathlon nicht das Wichtigste, Erster, Zweiter oder Dritter zu werden, sondern es geht eigentlich einzig und allein darum, nicht Letzter zu werden und somit Beute des gefürchteten Seawurms – einem Ungeheuer wie Nessie aus dem berühmten Loch Ness.
Anders als in Schottland wurde der Seawurm inzwischen mehrmals real gesichtet und verfolgte die Letztplatzierten über die gesamte Strecke.
Angesichts dieser Tatsache wollte es keiner der hoch motivierten Sportler riskieren, als Letzter seiner Klasse zur Beute des Untiers zu werden.
Diesen Drei-Disziplinen-Wettkampf konnte man als Einzelkämpfer oder in Teams absolvieren. Für die Kinder und Jugendlichen wurde ein eigener Bewerb mit reduzierten Distanzen durchgeführt. Gut angenommen wurde die, seit letztem Jahr eingeführte Hobby-Klasse, bei der die Distanzen auch für so genannte Nichtsportler schaffbar waren. Trotz der überaus professionellen Organisation stand bei diesem Triathlon der Spaß der Teilnehmer absolut im Vordergrund, sodass sich auch die Letzten der einzelnen Wertungsklassen mit einem Augenzwinkern über den Titel „Seawurm 2011“ freuen konnten.
Dass es unzählige talentierte Musiker im Ötztal gibt, ist unumstritten. Aber nur den Wenigsten gelingt es, ihr Potential völlig auszuschöpfen. Zwei Musiker aus Huben, Daniel Thaller (24) und Simon Kuprian (18), versuchen ihren Weg zu gehen und den Durchbruch im Musikgeschäft zu schaffen. Dies war für uns Anlass genug, die Band genauer unter die Lupe zu nehmen und sie um ein Interview zu bitten:
Lukas: Was hat euch dazu bewegt, eine eigene Band unter dem Namen “DS Music” zu gründen?
DS Music: Wir trafen uns durch Zufall und kamen so ins Gespräch. Schnell stellte sich heraus, dass wir beide die gleichen Musikrichtungen verfolgen und die gleichen Ziele für die Zukunft haben. So gründeten wir die Band DS Music und bauten uns ein kleines Studio. Nach 2 Monaten war alles unter Dach und Fach und die Aufnahmen der neuen Songs konnten beginnen.
Lukas: Was sind eure Ziele für die Zukunft?
DS Music: Unser Ziel ist es, soviel Auftritte wie möglich zu spielen, und so uns im Tal bekannt zu machen. Um die Band zu komplettieren, bräuchten wir jedoch noch einen Schlagzeuger.
Lukas: Welche Musikrichtung verfolgt ihr bzw. welche Zielgruppe sprecht ihr an?
DS Music: Unsere Musikrichtungen sind Alternative/Rock/Pop. Wir versuchen eine große Bandbreite anzusprechen; dies ist uns bereits in der Vergangenheit gut gelungen. Bei Auftritten sind wir sehr variabel und können so die meisten Wünsche des Publikums – egal ob jung oder alt – erfüllen.
Eine kleine Kostprobe gibts eh unten im Video.
Das oetztal.at-Team bedankt sich fürs Gespräch und wünscht der Band weiterhin viel Erfolg
Am vergangenen Samstag lud der Heimatverein in Kooperration mit der Dorfgemeinschaft Lehn und den Schützenkompanien zum 500-jährigen Jubiläum des Tiroler Landlibells ein. Bei herrlicher Atmosphäre vor den Türen des Ötztaler Heimat- und Freilichtmuseum in Lehn zogen unzählige Schützenkompanien des Bezirkes Imst ein.
Angeführt wurden sie dabei von der Musikkapelle Längenfeld, die auch musikalische Gestaltung der anschließenden Festmesse darboten. Neben den Bürgermeistern der Ötztaler Gemeinden nahm der frühere Landeshauptmann und heutige Tiroler Landtagspräsident Herwig van Staa an den Festzeremonien teil. Im Anschluss an die Messe, welche vom Abt des Stift Stams, Herr Mag. German Erd, zelebriert wurde, wurden Reden und Ansprachen ob des kalten Wetters kurz aber trotzdem aufschlussreich gehalten. Die äußeren Bedingungen sollten die meisten Gäste aber nicht vom Feiern und Beisammensein abhalten.
Mit Kostproben äußerst hochwertiger Destillate sorgte der Sautener Landessieger im Schnaps brennen Helmut Mair für ein absolutes Highlight des Abends. Alles in allem war es ein sehr gelungenes Fest, welches auch durch den geschichtlichen und kulturellen Hintergrund sicherlich zu einem ganz besonderen dieses Sommers zählt.
Am Dienstag, 14.06.2011 organisierte der Alpengasthof am Feuerstein einen Abend der ganz besonderen Art für die Vermieter und Hoteliers des Ötztals. Schon beim Aufstieg konnte man erahnen, welch außergewöhnliche Stimmung zu späterer Stunde hier herrschen wird. Viele der geladenen Gäste testeten die neuen E-Bikes, welche von der Sporthütte Fiegl zur Verfügung gestellt wurden, und kamen somit ohne größere Probleme und Anstrengung zum Alpengasthof hoch. Die restlichen Teilnehmer des Infoabends wanderten zu Fuß oder nahmen den Shuttle Service in Anspruch.
Oben angekommen wurden die Gäste mit wahren Gaumenfreuden verwöhnt und durch das Musik-Duo Hatcheck unterhalten. Anschließend stellte Martin Santer und die Bike-Guides der Sporthütte Fiegl das Angebot des anstehenden Sommers vor. Auch die beiden Künstler der Figuren des Ötztaler Sagenweges trugen ihren Anteil für einen mehr als gelungenen Abend bei. Als vor dem Abstieg noch zwei Musikstücke der einheimischen Musiker aus der kleinen Kapelle ertönten, war bei allen Beteiligten Gänsehautfeeling angesagt. Am Weg nach Hause konnten sich alle noch von den beleuchteten Skulpturen und dem Ötztaler Sagenweg überzeugen.
Nach 27 Jahren Fußball in der Kampfmannschaft hängt Beggi nun mit 41 Jahren die Fußballschuhe endgültig an den Nagel. Diesen Anlass haben wir dafür genützt, ein kurzes Interview mit dem Längenfelder Fußball-Urgestein Bertram “Beggi” Schöpf zu machen.
Lukas: Was war der ausschlaggebende Grund für dein endgültiges Karriereende?
Beggi: Bei kurzen Sprints im Frühjahr auf der Grieserstraße, stellte ich mir das erste Mal die Frage, ob es wirklich noch wert ist, so großen Trainingsaufwand zu betreiben. Ohne Zweifel muss ich im Vergleich zum Rest der Mannschaft doppelt so viel trainieren, um weiterhin fit genug für 90 Minuten zu sein.
Lukas: Wenn du deine Karriere Revue passieren lässt. Was war dein persönliches Karriere-Highlight?
Beggi: Ganz klar das Double (Meister und Cupsieger) mit Bregenz in der Vorarlberg Liga.
Lukas: Würdest du irgendetwas an deiner Karriere ändern?
Beggi: Generell bin ich zufrieden, wie es im fußballerischen Bereich gelaufen ist. Da es mir wichtig war, neben dem Fußball ein Standbein zu haben, war ich für den Schritt zum Profifußballer nicht bereit und offen gesagt war ich ein zu großer Lebemensch.
Lukas: In welcher Funktion siehst du dich beim aktuellen Verein Längenfeld?
Beggi: Vorerst bin ich im Vorstand vertreten und als Nachwuchs-Leiter tätig. Nächstes Jahr bleibe ich auf alle Fälle in dieser Funktion und später bin ich beim SVL für alles offen.
Lukas: Dein Sohn wandert auf deinen Spuren beim FC Bayern. Welche Ziele hast du mit ihm bzw. was kannst du ihn mit auf den Weg geben?
Beggi: Er soll seine Führungs- und Teamplayerqualitäten unbedingt beibehalten und die Einstellung zum Fußball nie verlieren. Mit seinem Talent sollte in 2-3 Jahren die deutsche Bundesliga auf jeden Fall drin sein.
Das Ötztal.at Team wünscht Beggi weiterhin viel Glück und viel Erfolg.
Die Partysaison in Sölden geht nun zu Ende und wir können positive Bilanz ziehen. Wie auch in den Vorjahren haben die Scenebilder Fotografen ihr Bestes gegeben um alle Partys ins rechte Licht zu rücken. Mit tollen Bildern und vielen neuen Erfahrungen geht die Saison nun zu Ende. Aber das heißt noch lange nicht dass unsere Fotografen komplett von der Bildfläche verschwinden. Immer wieder wird man Sie auf den verschiedensten Events antreffen, wo sie wieder die passenden Momente gekonnt einfangen werden.
Auf diesem Wege möchten wir uns natürlich auch bei unseren Fotografen für ihr Engagement und ihren Einsatz bedanken, denn ohne sie wäre die letzte Wintersaison nur halb so interessant gewesen.
Keine Angst! Wir haben aber auch schon ein wenig vorgesorgt und bis jetzt schon ein Lokal gefunden, in dem auch im Sommer so richtig die Fetzen fliegen. Die Area 47 bietet heiße Beats und wahnsinns Events bei denen das fotografieren doppelt soviel Spaß machen wird.
Unsere Fotografen können aber auch zu jedem anderen Event gebucht werden.
Wir sind aber auch offen für alles Neue, also bei Interesse als Partyfotograf oder auch Partylocation, einfach bei uns melden.
Wir freuen uns auf dich! Und nicht vergessen:
The next level has still started!! Mehr Bilder hier…
Die Adventzeit ist eine besondere Zeit des Jahres die in Längenfeld einen hohen Stellenwert hat. Am vergangenen Donnerstag Abend fanden sich trotz klirrender Kälte ca 300 Personen in der festlich erleuchteten Bichlkirche ein. Schon bei der Wanderung zur Kirche hinauf spürte man die besondere Atmosphäre an diesem wundervollen Ort. Nach einem kurzen Aufstieg empfing die Besucher der mit viel Liebe geschmückte Vorplatz des kleinen Gotteshauses. Fackeln leuchteten den Weg, da brauchte es keiner vielen Worte und jeder verstand dass etwas ganz Besonderes sie erwartete.
Die Leute haben mehr denn je Sehnsucht nach inneren Werten Freundschaft, Liebe, Gerechtigkeit, Glück, Wohlbehagen, Harmonie. Und genau das wollten wir anbieten: etwas Neues, etwas Besonderes, etwas was unseren Lebens-Akku wieder auflädt, etwas das uns auch noch Energie gibt wenn wir wieder Zuhause sind.
Musikalisch umrahmt wurde diese Adventveranstaltung von drei jungen Tenören des Landestheaters.
Nach einer besinnlichen Weihnachtsfeier in der Bichlkirche gab es dann noch rund um das lodernde und wärmende Lagerfeuer ein stimmungsvolles Beisammensein.
Für unsere neue Seite Kunst/Kultur auf der Ötztal.at besuchte ich die Jungs von Hatcheck im Hot Rock Burger in Längenfeld. Ingo und Manu sind wahrscheinlich die Newcomer aus dem Ötztal, denn eigentlich haben diese beiden Künstler Ihren Erfolg einer spontanen Idee zu verdanken. 15 Jahre lang machen Ingo und Manu schon zusammen Musik und zwar in den verschiedensten Formationen. Doch die Idee im Duo Musik zu machen kam beiden eigentlich nie wirklich in den Sinn. Bei einer spontanen Aktion im Hot Rock Burger kam es dann doch dazu, dass die beiden zusammen Musik machten. Dies war der Erste Auftritt der Beiden, und darauf folgten viele weitere.
In der kurzen Zeit von Mai 2010 bis heute hat sich das Hatcheck Duo schon zu einer kleinen Berühmtheit im Ötztal entwickelt.
Hatcheck hatte bis jetzt aber nicht nur im Ötztal Auftritte, sondern auch schon in Wien und München.
Es ist erstaunlich wie schnell sich diese beiden Künstler in der nationalen und internationalen Musikszene etabliert haben und das Team von Ötztal.at hofft natürlich, dass dies auch so bleibt.