Archiv für die Kategorie 'Know How'

Nov 24 2010

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Markenexperte Achim Feige: Toller Vortrag, heisse Diskussionen

Abgelegt unter Know How,Ötztal,Tourismus

Achim Feige in seinem Element: nach der Nummer eins ist man der erste Verlierer

Gestern war es endlich wieder einmal soweit – etwa 40 unserer Kunden, Geschäftspartner und Freunde fanden sich gegen 19:00 im Seminarraum mit dem klingenden Namen Schieferschlau ein, um den Ausführungen von Achim Feige zu Marken zu folgen. Er selbst war an diesem Tag bereits in Zürich und in Nürnberg, wohin er nach seinem Besuch in Längenfeld auch wieder zurück fuhr. Er hatte also einiges auf sich genommen um diesen Vortrag möglich zu machen, was uns sehr freute.

Anziehungskraft von Marken

Nach einem packenden Entree mit einem beeindruckenden Video über die Anziehungskraft von Marken, brachte Herr Feige dem Publikum in seiner präzisen, kompetenten Art die Welt und Natur von Marken näher. Wie Martin Santer bereits in den Begrüßung angesprochen hatte, herrscht allgemein Einiges an Halbwissen und Unwissen zum Thema, was auch diverse A-ha Erlebnisse im Publikum zur Folge hatte.

Vorallem als Achim Feige näher auf die Besonderheiten von Tourismus- und Destinationsmarken einging, lauschte die Gruppe von Touristikern und Werbeleuten gespannt seinen Erzählungen zur Markenarchitektur von Engadin St. Moritz, wo ähnlich wie im Ötztal Orte mit unterschiedlichsten Stärken unter eine Dachmarke gestellt wurden.

Sölden bei Skifahrern eine Out-Brand?

Ein weiteres Highlight stellte die aktuelle Studie von brand:trust zu den Präferenzen von 18 000 sportlichen Skifahrern aus D, A, CH  in Bezug auf Skiorte dar. Ein Raunen ging durch die Menge als Sölden in der besprochenen Studie als Out-Marke auftauchte, mit großer Bekanntheit aber wenig Anziehungskraft. Natürlich ging es um die Meinung einer ganz klar abgegrenzten Zielgruppe, was nicht repräsentativ für die Dachmarken Ötztal oder Sölden stehen kann, aber dennoch gab es den Anwesenden zu denken.

Ebenso als es um das Alleinstellungsmerkmal von Längenfeld und Sölden ging …

GOOD BUSINESS

Gegen Ende stellte Herr Feige sein neuestes Buch GOOD Business – das Denken der Gewinner von morgen vor, in welchem es um den derzeit stattfindenden Wertewandel und die Chancen für Unternehmen geht, welche sich von dem einseitigen Profitstreben der vergangenen Jahre verabschieden und sich dem GOOD Business verschreiben. Die Ansätze schienen viele der Anwesenden anzusprechen, so fanden alle von Herrn Feige mitgebrachten Expemplare des Buches ihre Abnehmer.

Gastgeber Martin Santer mit Achim Feige

Nach dem Vortrag fand eine angeregte Diskussion mit dem Vortragenden statt.

Bei Knabbereien und Getränken wurde im Anschluss noch lange diskutiert, die letzten sollen erst gegen 01:00 die AQUA DOME Bar verlassen haben … ;)

Wir freuen uns dass unsere Vortragsreihe jedesmal zahlreiche Interessenten findet. Das motiviert uns für die Zukunft weiterhin das Netzwerken im Ötztal zu fördern.

Bleibt uns zum Schluß noch Danke zu sagen: Danke den Sponsoren des AQUA DOME und der Raiffeisenkasse Längenfeld mit deren Unterstützung die Veranstaltung erst möglich wurde.

Wir freuen uns schon auf die nächste Veranstaltung und bleiben am Ball um bald wieder so hochkarätige Vortragende ins Ötztal zu locken!

Viele Grüße,

das oetztal.at Team

Martin, Claudia, Lukas & Jessica

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Aug 13 2010

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Google Adwords – Tips vom Profi

Google Adwords

Unser Portal www.oetztal.at zieht zwar schon allein durch die prominente Domain viele User an, aber auch unsere Zugriffszahlen unterliegen den für den Tourismus symptomatischen saisonalen Schwankungen. Um diese auszugleichen setzen wir immer wieder auf Google Adwords Kampagnen.

Alexander Sperber ist Google Trainer und Profi in Sachen Adwords Kampagnen und hat seine Expertise bereits bei einem intensiven Kundenworkshop zum Thema Google Adwords unter Beweis gestellt.

Wir haben Herrn Sperber ein paar Fragen zum Thema Hotel- und Tourismus-Marketing mit Google AdWords gestellt…

Wie wichtig ist das Internet heut zu tage für Tourismusanbieter? Welche Rolle spielt Google in diesem Zusammenhang?

Internet ist mit Sicherheit der Vertriebskanal No.1 im Tourismus und ist inzwischen die wichtigsten Informationsquellen für die Reisevorbereitung. Damit wird die Werbung mit Google AdWords für Hotels und Gastgewerbe immer wichtiger und wird ein unverzichtbarer Teil des Hotel- und Tourismus-Marketings.

Welche Grundregeln gibt es bei der Erstellung von Adwords Kampagnen? Was sollte man in jedem Fall beachten?

Strukturieren Sie Ihre AdWords Kampagnen nach Themen

In jedem Fall sollten Sie separate Kampagnen für alle Themenbereiche, die Sie anbieten, erstellen. Also z.B.  Saisonzeiten (Sommer, Winter), Urlaubsthemen (Skifahren, Wandern, Wellness, etc.), Zielgruppen (z.B. Familien) und Zielmärkte (z.B. Deutschland, Schweiz, Italien). Wählen Sie eine Struktur, die möglichst gut zu Ihrem Angebot und Ihren Zielen passt. Eine derartige Kontostruktur erleichtert Ihnen die Analyse Ihrer AdWords Werbeaktivitäten und das Vornehmen von Änderungen. So wird es Ihnen deutlich leichter fallen, mit Google Adwords Ihre Werbeziele zu erreichen.

Kann man Kampagnen geographisch oder nach Sprachen einschränken?

Besonders mächtig werden Google Adwords dadurch dass Zielsprachen und –regionen für Kampagnen einzeln bestimmt werden können.

Sie können für jede Kampagne individuell festlegen, ob Ihre Anzeigen auf bestimmte Orte und Sprachen ausgerichtet werden sollen. Wählen Sie nur Sprachen und Regionen, die für Ihr Angebot auch relevant sind. Besonders interessant für Hotels und Destinationen: Mit Google Adwords können Hotels schnell und kostengünstig ausländische Zielgruppen ansprechen.

Was ist neben Sprachen und Ländern noch zu beachten, wie kann man sicher stellen dass eine Anzeige möglichst gut zur Suchanfrage des Users in Google passt?

Das kann man sicherstellen indem man sehr spezifische Anzeigengruppen erstellt – Jede Anzeigengruppe innerhalb einer Kampagne sollte sich auf ein einzelnes Thema oder Angebot konzentrieren, damit Ihre Anzeigen für die Nutzer sehr relevant sind. Erstellen Sie eine Liste mit Keywords und teilen Sie diese auf verschiedene zielgerichtete Anzeigengruppen auf. Erstellen Sie dann AdWords Anzeigen, die sich konkret auf diese Liste beziehen. Identische Keywords in verschiedenen Anzeigengruppen oder Kampagnen sind dabei nicht erforderlich. Nur das Keyword mit der besseren Leistung löst eine Anzeigenschaltung aus.

Welche Keywords sind die richtigen?

Je genauer Ihre Keywords Ihren Zielen entsprechen, desto besser erreichen Sie potenzielle Kunden. Wählen Sie Ihre Keywords deshalb mit Bedacht aus.
Verwenden Sie stets sehr spezifische Keywords, die sich direkt auf das jeweilige Thema Ihrer Anzeigengruppe und Zielseite beziehen. Das Keyword-Tool kann Sie bei der Erstellung von Keywords-Listen unterstützen.

Sollen meine Kampagnen immer auf die Startseite meiner Homepage verlinken?

Überlegen Sie genau welche Seite Ihrer Webseite dem User die besten Antworten auf seine Suchanfrage geben kann. Mithilfe der Ziel-URLs sollten Sie sicherstellen, dass der potentielle Kunde oder Gast auf eine Seite gelangt, die dem auslösenden Keyword am besten entspricht. So findet der Nutzer schneller was er sucht und die Wahrscheinlichkeit, daß er wirklich zu einem Kunden oder Gast wird, steigt deutlich an. Oft kann es sogar sinnvoll sein eigens für eine Kampagne so genannte Landing Pages zu erstellen.

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