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Natur Erlebnis

Finden Sie im ganzen Ötztal die atemberaubenden Gebiete des Naturparks. Genießen Sie die Wege und erkunden Sie die Landschaften aus einer ganz anderen Sicht.

Tschirgant Bergsturz

Gleich am Eingang des Ötztals liegt das im Jahr 2009 aus der Taufe gehobene Naturschutzgebiet Tschirgant Bergsturz.

Das „Forchet“ oder „Farchat“, wie die Einheimischen sagen, ist ein bewaldetes Bergsturzgelände, das bisher vom Menschen wenig verändert wurde. Eine naturbelassene Insel mitten im intensiv genutzten Talboden des vorderen Ötztals, zurückzuführen auf einen 3.000 Jahre alten Bergsturz.

Achstürze – Piburger See

Bergstürze prägen das Ötztal auf vielfältigste Weise. So entstanden der Piburger See und die Achstürze bei Oetz vor ca. 10.000 Jahren durch einen nacheiszeitlichen Bergsturz.

Heute erzählen steinerne Zeugen von dieser bewegten Zeit. Wie z.B. im Blockwald rund um den Piburger See oder bei den Achstürzen. Hier zeigt die Ötztaler Ache ihre unbändige Kraft und Energie.

Engelswand

Wie eine Mauer erhebt sich die steile Engelswand beim Weiler Lehn Platzl in Umhausen. Das von der Europäischen Union ausgezeichnete Natura 2000 Gebiet bietet Lebensraum für seltene Tier- und Pflanzenarten. Perfekt angepasst können sie die vielen kleinen Stufen und Nischen der mächtigen Wand besiedeln.

Mitten in den Talwiesen von Umhausen erhebt sich ein kleiner bewaldeter Hügel. Der Rauhe Bichl, ein Stück Wildnis umgeben von bäuerlichem Kulturland, ist ein geschützter Landschaftsteil.

Stubaier Alpen

Horlachtal, Sulztal, Windachtal – vielversprechende Namen im Ohr des Naturfreundes. Zu Recht, denn das Ruhegebiet Stubaier Alpen zeichnet sich durch seine wilde und unberührte Hochgebirgslandschaft aus. Wertvolle Zirbenbestände wie im Naturwaldreservat Windachtal, Zwergsträucher, alpine Grasheiden, Felsformationen und Gletscher prägen das Bild. Ideale Bedingungen auch für die Wissenschaft. So ist z.B. der Schrankogel im Sulztal ein wichtiger Stützpunkt für ein internationales Forschungsprojekt, das sich mit Klimaänderungen und deren Folgen beschäftigt.

Obergurgler Zirbenwald

Der Obergurgler Zirbenwald ist ein Naturdenkmal, am sogenannten „Brenner“ südlich von Obergurgl. Hier stehen jungen Zirben aber auch alte „Wetterzirben“, die einen großen Waldbrand in den 1880er Jahren überstanden haben. Inmitten des Zirbenwaldes liegt ein idyllisches Vermächtnis der Eiszeit, das Zirbenwaldmoor. In einer vom Gletscher ausgeschliffenen Rinne entwickelte sich über die Jahrtausende eine dicke Torfschicht. Darin konserviert sind wichtige Informationen aus längst vergangenen Zeiten, z.B. in Form von Hölzern oder Blütenpollen. „...mit Gratschn ratschen...“ nennt sich der Themenweg des Naturparks Ötztal, der durch den Zirbenwald in Richtung Rotmoostal und zur Schönwieshütte führt.

Ötztaler Alpen

Die höchsten Gipfel der Ötztaler Alpen befinden sich im gleichnamigen Ruhegebiet, das auch von der EU als Natura 2000 Gebiet ausgezeichnet wurde. Darunter viele bekannte 3.000er allen voran die Wildspitze inmitten von mächtigen Gletscherflächen. Das innere Ötztal zählt zu den naturwissenschaftlich am besten erforschten Landschaften der Zentralalpen. Zentrum der wissenschaftlichen Arbeit ist die Alpine Forschungsstelle in Obergurgl. Sie spielte eine wichtige Rolle bei der Nominierung des Biosphärenparks Gurgler Kamm durch die UNESCO. Dass der Mensch diesen besonderen Lebensraum schon lange zu nutzen weiß, beweisen neben dem Fund des „Ötzi“ neueste Erkenntnisse aus der Hochgebirgsarchäologie.