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Das Ötztal erkunden – zu Fuß, mit dem Rad oder per Ski

Das Ötztal erkunden – zu Fuß, mit dem Rad oder per Ski

Das beliebte Reiseziel Ötztal bietet spannende Attraktionen für Jung und Alt. Nicht nur ist das Ötztal die Heimat des bekannten „Ötzi“, es ist außerdem ein Paradies für Sportliebhaber und Wanderer. Wellness-Hotels, wunderschöne Restaurants und Cafés runden das Angebot ab, sodass wirklich für jeden etwas dabei ist. Doch wie lässt sich das Ötztal mit seinen Wanderwegen am besten erkunden? Hier sind der Fantasie kaum Grenzen gesetzt: Ob zu Fuß, per Mountainbike oder auf Skiern – es bestehen unzählige Möglichkeiten, das Ötztal rund um Sölden zu entdecken.

Mit dem Mountainbike lässt sich das Ötztal sowohl im Sommer als auch im Winter erkunden. Es kommt dabei nur auf die richtige Ausrüstung und Bekleidung an.

900 Kilometer Radweg laden zum Mountainbiken ein

Für passionierte Radfahrer bietet das Ötztal rund 900 Kilometer offizielle Touren, die fast die komplette Gegend abdecken. Dazu zählen sowohl einfache und kurze Strecken für Anfänger als auch anspruchsvolle Herausforderungen für Fortgeschrittene und Profis. Die Mountainbiketouren führen vorbei an Restaurants und bieten eine unvergleichliche Aussicht über das Ötztal. Und wer noch die richtige Ausrüstung für die nächste Mountainbike-Tour braucht, wird online im Fahrrad-Fachhandel schnell fündig. Neben Mountainbikes und E-Bikes können Interessierte dort ebenfalls das benötigte Zubehör kaufen. Folgendes sollte bei keiner Radtour mit dem Mountainbike fehlen:

• Ein sicherer Helm, der bei einem Sturz den Kopf optimal vor Verletzungen schützt
• Funktionskleidung, die dabei hilft, nicht allzu sehr ins Schwitzen zu geraten oder zu frieren
• Festes Schuhwerk, um nicht von den Pedalen des Rades abzurutschen
• Handschuhe, die die Hände beim Fahren schützen
• Trinkflasche, gerade auf längeren Touren
• Landkarte und Wegbeschreibung
• Ein Erste-Hilfe-Set

Das Erste-Hilfe-Set sollte Pflaster, Verbandszeug, Desinfektionsmittel, Schmerzmittel und gegebenenfalls einen Zeckenkamm oder eine Zeckenzange enthalten. Regenkleidung ist, je nach Witterung, ebenfalls empfehlenswert. Zur Aufbewahrung lohnt sich die Anschaffung eines stabilen Rucksacks. Auch Werkzeug, falls am Mountainbike eine kleinere Reparatur nötig ist, sollte Bestandteil der Ausrüstung sein. So sind Radfahrer für alle Eventualitäten gerüstet und können entspannt aufbrechen.

Der Klassiker: Wandern im Ötztal

Die meisten Menschen kommen zum Wandern ins Ötztal. Und das ist kein Wunder: Von Frühjahr bis Herbst bietet das Ötztal beste Wanderbedingungen – und dazu 1.300 Kilometer Wanderrouten. Tagsüber wandern die Besucher durch das Tal und abends kehren sie in einer der 83 Hütten und Almen ein. Die Wanderrouten bieten interessante Naturerlebnisse, Wasserläufe, eine einzigartige Flora sowie viele rustikale Gastronomie-Betriebe, die zu einem Zwischenstopp einladen. Für fortgeschrittenere Wanderer können auch die Strecken abseits der markierten Wege interessante Herausforderungen darstellen. Doch hier ist anzumerken: Die Sicherheit sollten Wanderer stets im Auge behalten!

Die Steinzeit-Mumie „Ötzi“ wurde im Ötztal gefunden. In Umhausen können Besucher jetzt weitere Funde von 4.000 v. Chr. anschauen.

Ein Wanderurlaub im Ötztal ist ein Erlebnis für die ganze Familie, da es verschiedene Attraktionen, Museen und Veranstaltungen gibt, die zum Mitmachen einladen. Dazu zählen:

1. Das Ötzi-Dorf: Im Umhausen gibt es eine spannende Ausstellung für Groß und Klein. Dort, wo einst die Steinzeit-Mumie Ötzi gefunden wurde, können Familien heute Funde, die über 6.000 Jahre alt sind, bewundern und spannende Kurse besuchen. Der Eintritt kostet inklusive Gratis-Führung für Erwachsene 8,10 Euro und für Kinder zwischen sechs und 15 Jahren vier Euro.

2. Das Heimatmuseum: In Längenfeld können Besucher das Ötztal von vor 100 Jahren erleben. Das bäuerliche Leben, der damalige Lebensstil und auch die Arbeitswelt werden den Besuchern in einem authentischen Haus nähergebracht. Das Museum hat ganzjährig geöffnet und bietet den Gästen einen völlig neuen Blick auf ihr Urlaubsziel. Der Eintritt kostet für Erwachsene acht Euro und für Kinder von sechs bis 14 Jahren einen Euro.

3. Das Turmmuseum: Für alle Kulturinteressierten ist das Turmmuseum in Oetz die erste Anlaufstelle. Hier können Bilder, Skulpturen und Fotografien bestaunt werden, die das Leben im Ötztal darstellen. Zudem gibt es regelmäßig Sonderausstellungen zu unterschiedlichen Themen. Es lohnt sich also, immer wiederzukommen. Der Eintritt in das Turmmuseum kostet fünf Euro.

Das Ötztal bietet viele wunderschöne Skipisten mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden.

Skifahren ist auch im Ötztal ein beliebter Wintersport

Während im Sommer vor allem das Wandern und Mountainbiken Hochkonjunktur haben, wird das Ötztal im Winter zu Ski- und Snowboard-Region. Einheimische und Touristen erkunden gemeinsam die Skipisten und kehren abends in einer Hütte oder auf der Alm ein. Im Ötztal ist es – neben dem Ötztaler Gletscher – möglich, in der Umgebung folgender Orte Ski zu fahren:

• Oetz
• Kühtai
• Niederthai
• Sölden
• Vent
• Obergurgl
• Hochgurgl
• Gries

Dabei stehen unterschiedliche Pisten zur Verfügung, die für Anfänger, Fortgeschrittene und Profis geeignet sind. Die farblichen Markierungen an der Piste geben jeweils Aufschluss über ihren Schwierigkeitsgrad. Es gibt vier Farben:

1. Eine grüne Markierung steht für eine sehr einfache, flache Skipiste. Diese Pisten sind auch für Kinder und absolute Neulinge geeignet. Hier können Ungeübte versuchen, auf Skiern zu stehen und sich fortzubewegen.

2. Die blaue Skipiste hat ein Gefälle von bis zu 25 Prozent. Sie eignet sich für Anfänger und Wiedereinsteiger, die gemütlich starten möchten. Auch Familien mit Kindern können hier entspannt fahren.

3. Pisten mit einer roten Markierung weisen ein Gefälle zwischen 25 und 40 Prozent auf. Anfänger sollten diese Pisten bereits meiden, da sie eher für Fortgeschrittene geeignet sind, die bereits Erfahrung beim Skifahren haben.

4. Die gefürchtete schwarze Piste ist ausschließlich für absolute Profis geeignet. Das Gefälle steigt hier auf über 40 Prozent. Für Anfänger ist diese Art von Skipiste daher sehr gefährlich und sollte weitläufig umfahren werden.

Der österreichische Skiverband ÖSV hat auf seiner Homepage zehn Verhaltensregeln auf der Skipiste aufgestellt. Wenn sich alle Fahrer an diese Regelungen halten, ist die Sicherheit gewährleistet. Das bedeutet, dass alle Skifahrer unbeschwert dem Sport nachgehen können, ohne sich Sorgen machen zu müssen, ob ein Unfall passiert.

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