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Ein Längenfelder mit Herz

Ein Längenfelder mit Herz


Ein Längenfelder mit Herz

Alex Hausegger auf Besuch in Afrika. Er wollte wissen, ob ihre Spenden auch gänzlich  den Kinder in Uganda zu gute kommen. Dort angekommen sah er, dass wirklich jeder Euro den Weg zu den armen Kindern in Uganda findet. Hausegger war überrascht, mit welcher Herzlichkeit ihn die Kinder empfingen. Für ihn war klar, dass er dort nächstes Jahr wieder hin muss.

„Vision für Afrika“ ist eine internationale Organisation, die sich dafür einsetzt, afrikanischen Kindern eine Ausbildung zu ermöglichen und ihnen somit auch Hoffnung für die Zukunft gibt. Durch diese Unterstützungen wurde dieser Traum schon für tausende Kinder Wirklichkeit. 2001 gründete die Tirolerin Maria Prean diesen Verein und ist seit diesem Zeitpunkt in der ganzen Welt unterwegs.

Im Jahr 2009 machte der „Vision Choir“ (Kinderchor von Vision von Afrika) halt in Imst. Dies war das erste Mal, dass Alex Hausegger Kontakt mit den afrikanischen Kindern aufbaute. Von Beginn an war er fasziniert vom Engagement der Kinder. So lud er die ganze Mannschaft in den Aqua Dome in Längenfeld ein, wo sie dann von der  Geschäftsleitung sogleich auch das Abendessen spendiert bekamen. Als kleines Dankeschön gaben die Kinder in der Aula des Aqua Domes noch eine kleine Kostprobe ihres Chores . Alex Hausegger war so angetan von den kleinen Rabauken, dass er sie nicht einfach so gehen lassen konnte und so übernahm er eine Patenschaft für den 
13 – Jährigen Bosco.

Von da an unterstützte Alex Hausegger den kleinen Buben mit einem kleinen monatlichen Geldbetrag. Schon mit einer Unterstützung von 20 € pro Monat kann man Pate werden. Für uns mag dies nicht viel Geld sein, aber schon diese Summe sichert den Kindern in Afrika das Überleben und bietet ihnen die Chance auf eine Ausbildung und somit auf eine bessere Zukunft.

Alex und Annelies Hausegger wollten unbedingt wissen, ob das Geld, das sie monatlich zur Verfügung stellen auch in Afrika ankommt und so beschlossen sie kurzerhand nach Afrika zu fliegen und die Kinder dort zu besuchen. Aber Alex Hausegger flog nicht allein, er nahm noch zahlreiche Geschenke mit, die von unzähligen Spendern aus ganz Längenfeld kamen. Von Schwimmflügeln über Kleidung und Süßigkeiten musste alles mit. Aber da er leider nur eine bestimmte Menge an Gepäck haben durfte, musste er vorerst einige Spenden ablehnen. Unten angekommen traute Hausegger seinen Augen nicht. Die Kinder empfingen ihn als wäre er der Papst höchstpersönlich. Die Bevölkerung mag zwar nicht viel Geld haben, aber die Herzlichkeit und Freundlichkeit, die ihm entgegen gebracht wurde war unvorstellbar groß. Er verteilte die Geschenke die er mitgebracht hatte und dann sah er das Strahlen in den Augen der Kinder. Dieser Moment wird für ihn sicherlich unvergesslich bleiben. Aber leider konnte er sein Patenkind Bosco nicht besuchen, da es rund acht Stunden vom Missionswerk entfernt lebt. Für Alex Hausegger ist aber klar, dass das nicht der letzte Besuch in Afrika gewesen ist.

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