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Wanderrouten

im Ötztal in Tirol

Die Ötztaler Alpen bieten hervorragende Wandermöglichkeiten. Unzählige Wege, Pfade und Klettersteige führen vom Tal, vorbei an zünftigen Berghütten, hinauf bis zu den Gletschern und höchsten Gipfel.

Hier haben wir einige Routen für Sie zusammengestellt.

Sautens

Sautens – Rammelstein – Forchet – Oetzbruck – Löckpuit - Sautens:
Ausgangspunkt Sautens, Freizeitzentrum
Gehzeit ca. 3 ½ Stunden
Höchster Punkt 824 m
Leichter Wanderweg
Keine Einkehrmöglichkeit.
Sehenswertes: Sautner Forchet, ein weitläufiges, bewaldetes Bergsturzgelände.
Vom Freizeitzentrum Sautens auf dem Fahrweg zum Weiler Rammelstein. Von dort entlang der Oetztaler Ache, unter der Bundesstraße hindurch, nach Oetzbruck. Von Oetzbruck nach Löckpuit, die Bundestraße querend, zur Fahrstraße von Roppen und auf dieser nach Sautens.

Umhausen

Umhausen - Lehn/Platzl – Tumpen - Umhausen:
Ausgangspunkt Umhausen, Kirche
Gehzeit ca. 2 ½ Stunden
Höchster Punkt 983 m
Schöner Wanderweg
Einkehrmöglichkeiten: Gasthäuser am Weg
Sehenswertes: Kirchlein Maria Schnee, markante Engelswand, romantische Tour entlang der Ötztaler Ache.
Von der Umhauser Kirche über die Brücke und auf dem Spazierweg zum Kirchlein „Maria Schnee“. Von dort durch den Weiler Lehn/Platzl und unter der Engelswand nach Tumpen. Dort die Straße überqueren und weiterwandern nach Burgstein. Weiter auf der Forststraße in Richtung Hopfgarten. Über Farchat und Neudorf zurück nach Umhausen.

Umhausen – Stuiböbele – Stuibenfall - Gasthof Stuibenfall – Niederthai - Umhausen:
Ausgangspunkt Umhausen, Kirche
Gehzeit ca. 4 Stunden
Höchster Punkt 1.550 m
Gutes Schuhwerk erforderlich!
Einkehrmöglichkeiten: Gasthof Stuiböbele, Gasthof Stuibenfall und Gasthöfe in Niederthai
Sehenswertes: Stuibenfall, höchster Wasserfall Tirols mit einer Fallhöhe von über 150 Metern.
Von der Umhauser Kirche aus auf leicht ansteigenden Wiesen- und Waldwegen zur Jausenstation Stuiböbele und weiter zum Stuibenfall. Von dort auf gemütlichem Weg bis zum Weiler Höfle. Zurück nach Niederthai und auf der alten Fahrstraße nach Umhausen.

Umhausen – Farst - Reichalm:
Ausgangspunkt Umhausen, Kirche
Gehzeit ca. 4 ½ Stunden
Höchster Punkt 1.962 m
Guter Wanderweg
Einkehrmöglichkeiten: Jausenstation Farst und Reichalm
Sehenswertes: Farst, die älteste Ansiedlung des Ötztales und herrlicher Ausblick auf Umhausen und die Ötztaler Bergwelt.
Von Umhausen über die Brücke und durch Wiesen in Richtung Engelswand. Dann auf steil ansteigendem Weg hinauf zum Bergbauerndorf Farst. Von hier über Bergwiesen, später durch dichten Wald, weiter zur Reichalm.
Niederthai

Niederthai – Larstighof - Gubener Hütte - Pforzheimer Hütte:
Ausgangspunkt Niederthai, Kirche
Gehzeit ca. 4 Stunden
Höchster Punkt 2.310 m
Guter, mäßig steiler Wanderweg
Einkehrmöglichkeiten: Larstighof, Gubener Hütte, Pforzheimer Hütte
Sehenswertes: Nicht allzu anstrengende Tour durch landschaftlich sehenswerte Täler.
Dem Forstweg folgend, erreicht man bald den Larstighof. Von dort mäßig steil weiter zur Gubener Hütte und durch das Zwieselbachtal, entlang des Zentralalpenweges zur Pforzheimer Hütte.

Niederthai – Hemerkogel - Wiesle:
Ausgangspunkt Niederthai-Lehen
Gehzeit ca. 4 ½ Stunden
Höchster Punkt 2.759 m
Gutes Schuhwerk erforderlich, bei Nässe Rutschgefahr!!
Einkehrmöglichkeit: Wiesle.
Sehenswertes: Wunderbares Panorama auf die umliegende Bergwelt.
Von Niederthai-Lehen sanft ansteigend auf dem Forstweg zum Mauslassattel. Vorn dort, einem Steig folgend, durch den Hemerwald zur Hemeralm. Ab der Oberen Hemeralm beginnt der mäßig steile, aber lange Anstieg zum Gipfel. Auf dem Retourweg zweigt man bei der Unteren Hemerachalm links ab in Richtung Wiesle.

Gries

Gries – Nisslalm - Schönrinnkarsee:
Ausgangspunkt Gries
Gehzeit ca. 2 ½ Stunden
Höchster Punkt 2.353 m
Leichter Wanderweg
Einkehrmöglichkeit: Nisslalm
Sehenswertes: Landschaftlich schöner Wanderweg zum Schönrinnkarsee.
Von Gries entlang des Wirschaftsweges in Richtung Amberger Hütte. Kurz nach Vögelasbrücke auf dem rechten Forstweg weiter zur Nisslam. Von dort auf leicht ansteigendem Weg zum Schönrinnkarsee.

Gries – Winnebachseehütte - Gänsekragen:
Ausgangspunkt Gries
Gehzeit ca. 4 Stunden
Höchster Punkt 2.914 m
Gute Kondition erforderlich
Einkehrmöglichkeit: Winnebachseehütte
Sehenswertes: Winnebachsee, Panoramablick vom Gänsekragen auf Gries
Von Gries auf der Fahrstraße hinauf nach Winnebach. Von dort auf einem guten Weg etwas steiler ins Winnebachtal und zur Winnebachseehütte. Von der Hütte auf unschwierigem aber steilem Weg hinauf zum Gipfel des Gänsekragens.

Obergurgl

Höhenweg Hochgurgl – Königstal – Ferwalltal – Gaisbergtal - Obergurgl:
Ausgangspunkt Hochgurgl
Gehzeit ca. 4 Stunden
Höchster Punkt 2.300 m
Guter Wanderweg
Einkehrmöglichkeit: Nederhütte
Sehenswertes: Panoramablick zur Seenplatte und auf die Gurgler Gletscherwelt
Von Hochgurgl am Kirchlein vorbei ins Königstal. Über den Königsbach, dann kurzer Anstieg und Abzweigung links auf den Höhenweg zum Ferwalltal. Über die Brücke des Ferwallbaches und auf dem links abzweigenden Weg zur Gurgler Heide. Vorbei an der Liftstation des Roßkarliftes ins Gaisbergtal und dann absteigen nach Obergurgl.

Zwieselstein – Timmelstal - Timmelsjoch:
Ausgangspunkt Zwieselstein
Gehzeit ca. 3 ½ Stunden
Höchster Punkt 2.474 m
Gutes Schuhwerk erforderlich!
Einkehrmöglichkeiten: Rasthaus Timmelsjoch
Sehenswertes: Timmelsjochstraße
Von Zwieselstein am Fuße des Brunnenbergs in Timmelstal und auf gut markiertem Weg auf das Timmelsjoch.

Obergurgl - Seenplatte:
Ausgangspunkt Kirche in Obergurgl
Gehzeit ca. 1 ½ Stunden
Höchster Punkt 2.670 m
Guter Wanderweg
Keine Einkehrmöglichkeit
Sehenswertes: Blick auf die Gurgler Gletscherwelt, Seeplatte
Von der Kirche auf zuerst leicht abfallendem Wiesenweg zur Brücke über die Ache. Von dort stetig ansteigend zur Seenplatte.

Oetz

Oetz – Sautens – Wiesenweg - Oetz:
Ausgangspunkt Oetz, Piburger Straße nach Piburg
Gehzeit ca. 1 ½ Stunden
Höchster Punkt 812 m
Leichter Wanderweg
Einkehrmöglichkeiten: Gaststätten in Sautens und Oetz.
Von der unteren Brandachbrücke entlang der Piburger Straße zur Abzweigung und dann rechts auf dem Wiesenweg nach Sautens. Der Rückweg führt über die Brücke und entlang des rechten Achenufers nach Oetz.

Oetz – Kohlstatt – Seejöchl – Piburg - Oetz:
Ausgangsbpunkt Piburger Straße
Gehzeit ca. 3 ½ Stunden
Höchster Punkt 1.060 m
Gutes Schuhwerk erforderlich
Einkehrmöglichkeiten: Gasthöfe in Piburg
Sehenswertes: Naturquelle bei Kohlstatt und Blick vom Seejöchl auf den Piburger See.

Oetz – Klingenburg – Oetzerau - Auer Klamm –Ebene - Oetz:
Ausgangspunkt Oetz, Kirchweg
Gehzeit ca. 4 Stunden
Höchster Punkt 1.016 m
Gutes Schuhwerk erforderlich
Einkehrmöglichkeit: Gaststätten Oetzerau
Sehenswertes: Blick in die Tiefe Schlucht des Nederbaches.
Vorbei an der Kirche von Oetz in Richtung Kühtaier Straße. Diese überqueren und weiterwandern in Richtung Oetzerberg. Vorbei an den Höfen Klingenburg bis zur Abzweigung nach Oetzerau. Von dort auf dem Fußweg nach Oetzerau. Weiter zur Auerklamm oder links abzweigend nach Ebene. Zurück über die Brücke in Richtung Sautens. Hinter der Brücke links abbiegen und weiter auf dem Wiesenweg nach Oetz.

Längenfeld-Huben

Längenfeld - Nedertal - Gries:
Ausgangspunkt Längenfeld, Kirche
Gehzeit ca. 2 Stunden
Höchster Punkt 1.569 m
Guter Wanderweg
Einkehrmöglichkeit: Unterlehnerhof
Sehenswertes: Entlang des wild tosenden und steil abfallenden Fischbaches.
Hinter der Pfarrkirche auf dem Wirtschaftsweg durch die Klamm und entlang des Fischbaches aufwärts nach Gries.

Huben – Burgstein - Längenfeld:
Ausgangspunkt Huben
Gehzeit ca. 2 Stunden
Höchster Punkt 1.400 m
Leichter Wanderweg
Einkehrmöglichkeiten: Gasthöfe in Burgstein und Längenfeld
Sehenswertes: Schöner Panoramablick auf das Talbecken Längenfeld/Huben.
Von Huben entlang der Ache zum Weiler Runhof. Bei Runhof die Straße überqueren und auf der Fahrstraße nach Burgstein. Von dort weiter auf der alten Fahrstraße nach Längenfeld.

Längenfeld – Unterried - Wurzbergalm:
Ausgangspunkt Längenfeld-Lehn
Gehzeit ca. 2 Stunden
Höchster Punkt 2.575 m
Guter, mäßig steiler Wanderweg
Einkehrmöglichkeit: Wurzbergalm
Von Unterried auf der Forststraße zur Wurzbergalm.

Sölden

Sölden – Granstein – Hochwald – Aschbach - Sölden:
Ausgangspunkt Sölden-Lochlehn
Gehzeit ca. 4 ½ Stunden
Höchster Punkt 1.570 m
Guter Wanderweg
Einkehrmöglichkeiten: Jausenstation Grüner, Jausenstation Hochwald, Gasthof Aschbach
Sehenswertes: Wanderung durch reizvollen Lärchenwald, Blick nach Sölden
Von Sölden zum Weiler Lochlehn. Dann rechts abzweigend auf einem Steig durchs „Gehörde“ nach Granstein. Weiter zur Jausenstation Hochwald hinab nach Aschbach. Von Aschbach hinauf zum Weiler Brand. Über den Forstweg zurück nach Sölden.

Hochsölden - Dr.-Bachmann – Weg - Bergler See – Granstein - Sölden:
Ausgangspunkt Hochsölden
Gehzeit ca. 4 ½ Stunden
Höchster Punkt 2.150 m
Mittelschwerer Wanderweg, teilweise Trittsicherheit erforderlich!
Einkehrmöglichkeiten: Gasthöfe in Hochsölden, Jausenstation Hochwald, Jausenstation Grüner
Sehenswertes: Wunderbarer Panoramablick, Bergler See
Von Hochsölden auf dem gut markierten Dr.-Bachmann-Weg über die Marchrinnen zur Gransteiner Bergalm. Weiter zum Bergler See und über den Hochwald nach Granstein. Von dort zurück nach Sölden.

Sölden – Brunnenbergalm - Falkners Gasthaus - Brunnenkogelhaus:
Ausgangspunkt Sölden
Gehzeit ca. 4 Stunden
Höchster Punkt 2.738 m
Gute Kondition und gutes Schuhwerk erforderlich!
Einkehrmöglichkeiten: Moosalm, Brunnenbergalm, Falkner’s Gasthaus, Brunnenkogelhaus
Sehenswertes: Wunderschöner Blick ins Venter Tal und nach Hochsölden
Von Sölden zum Weiler Moos. Von dort auf einer Forststraße zur Brunnenbergalm und Falkner’s Gasthaus. Weiter auf steilem Steig zum Brunnenkogelhaus. Abstieg auf gleichem Weg zurück oder ins Windachtal.

Vent

Vent – Rofenhöfe -Vent:
Ausgangspunkt Vent, Postamt
Gehzeit ca. 2 ½ Stunden
Höchster Punkt 2.011 m
Leichter Wanderweg
Einkehrmöglichkeiten: Rofenhof, Geierwallihof
Sehenswertes: Besonders prächtige Alpenflora entlang des Weges zu den höchstgelegenen Höfen Österreichs, Hängebrücke
Vom Postamt in Vent über den Rofenbach, dann links entlang der Rofenwand zur Hängebrücke und über diese hinweg zu den Rofenhöfen. Von dort zurück auf der Fahrstraße nach Vent.

Vent – Martin-Busch-Hütte – Similaunhütte – Ötzis Fundstelle:
Ausgangspunkt Vent
Gehzeit ca. 6 ½ Stunden, evtl. 2-Tages-Tour
höchster Punkt 3.200 m
Gute Kondition erforderlich!
Einkehrmöglichkeiten: Martin-Busch-Hütte, Similaunhütte
Sehenswertes: Ötzi Fundstelle, Blick von der Similaunhütte nach Südtirol und auf die Dolomiten
Von Vent links vor der Rofenache über die Brücke des Niedertalbaches, durch das Niedertal zur Martin-Busch-Hütte. Von dort auf mäßig steilem Steig zum Niederjochferner. Rechts vom Ferner zur Similaunhütte. Von der Similaunhütte führt entlang des Grates ein gesicherter Wandersteig zur Fundstelle des „Ötzi“, dem Mann aus dem Eis.

Vent - Hochjoch-Hospiz - Brandenburger Haus:
Ausgangspunkt Vent
Gehzeit ca. 7 Stunden
Höchster Punkt 3.274 m
Nur für geübte Bergsteiger!
Einkehrmöglichkeiten: Rofenhöfe, Hochjoch-Hospiz, Brandenburger Haus
Sehenswertes: Einmalige Tour durch die Gletscherwelt der Ötztaler Alpen
Von Vent zu den Rofenhöfen zum Hochjochhospitz. Weiter auf dem Delorettoweg unterhalb der Guslarspitze in Kehren zum Rangenburger Jöchl und über den Kesselwandferner zum Brandenburger Haus.